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Mein eigener Relaunch: schnell gebaut und zum Leben erweckt

Es gibt diesen Spruch vom Schuster, der die schlechtesten Schuhe trägt. Bei mir war es die eigene Website. Ich baue für Kunden saubere Systeme und moderne Software, und gleichzeitig stand mein eigener Auftritt da: vollgepackt, unübersichtlich und vor allem wirkungslos. Zeit, das mit genau den Methoden zu beheben, die ich auch im Kundenprojekt nutze. Daraus wurden zwei Etappen: zuerst der schnelle, saubere Neubau, dann eine eigene Markenwelt, die die Seite zum Leben erweckt.

Die Ausgangslage: viel Technik, wenig Wirkung

Die alte Seite sah nach Arbeit aus. Animationen, viele Unterseiten, ein wöchentlicher Bot, der Texte nachschärfte. Trotzdem kamen kaum Besucher und noch weniger Anfragen. Das eigentliche Problem lag nicht im Design, sondern darunter. Es zeigte sich erst, als ich in die Zahlen geschaut habe.

Was die Daten ehrlich gezeigt haben

Die Google Search Console war eindeutig. In vier Wochen jede Menge Sichtbarkeit, aber fast keine Klicks. Ein einzelner technischer Blogbeitrag brachte über 1600 Einblendungen und keinen einzigen Klick. Der Grund: Das waren breite Informationsthemen ohne Kaufabsicht, weltweit umkämpft, und seit den KI-Antworten in der Suche holen sich die Leute solche Infos direkt, ohne eine Seite zu besuchen.

Noch deutlicher wurde es beim Blick auf die Länder. Aus Deutschland kamen tausende Einblendungen und eine Handvoll Klicks. Aus der Schweiz kamen viel weniger Einblendungen, aber die haben tatsächlich geklickt. Anders gesagt: Meine echten Kunden sind regional, der Rest war Streuverlust. Die alte Seite hatte auf die falschen Begriffe optimiert.

Erste Etappe: sauber neu statt weiter flicken

Ich führe Altsysteme gerne weiter, statt sie wegzuwerfen. Hier war es umgekehrt richtig, weil die Substanz dünn war. Also ein klarer Neuaufbau auf einer statischen Basis. Das macht die Seite schnell, sicher und wartbar, ohne Datenbank und ohne unnötige Technik im Hintergrund. Die Ausrichtung drehte ich von breit auf regional und auf konkrete Leistungen.

Im Plan standen sieben bis zehn Arbeitstage, in Etappen verteilt. Im Kern war dieser Teil an einem Tag erledigt, rund zehn Stunden. Das liegt nicht an Pfusch, sondern daran, dass mit KI-Unterstützung die zähen Teile wegfallen. Code, Inhalte und technische Korrekturen entstehen parallel, Varianten lassen sich in Minuten durchspielen, und Routine wird zu einem Bruchteil der Zeit. Geblieben ist die Zeit fürs Denken, also dafür, was überhaupt auf die Seite gehört.

Zweite Etappe: die Marke zum Leben erwecken

Nach dem soliden Fundament kam ein zweiter Tag, nochmal rund zehn Stunden, diesmal für die Wirkung. Aus einem einzelnen Bildmotiv ist dabei eine ganze Markenwelt geworden: der Oktopus. Ein Kopf, der den Überblick behält, und viele Arme, die gleichzeitig in unterschiedliche Systeme greifen, in die Maschine, in die Daten, ins ERP, in die Web App und in die KI. Das beschreibt meine Arbeit besser als jeder Satz.

Diese Idee habe ich mit KI-Videowerkzeugen umgesetzt. Im Kopfbereich lebt der Oktopus jetzt in einem dunklen Korallenriff in meinen Markenfarben. Bei den Leistungen erwacht beim Darüberfahren oder Reinscrollen jeweils ein kurzer Clip, in dem ein Tentakel mit dem passenden System hantiert, mit dem Chip, der Datenbank, dem Steuerungsmodul oder dem Touchpanel. Und an zwei Stellen fährt ein Tentakel beim Scrollen Bild für Bild aus und greift nach einem Chip oder nach einem Kalender. Die Bewegung folgt dem Scrollen, das gibt der Seite Leben, ohne aufdringlich zu sein.

Ehrlich gesagt steckt im Feinschliff die meiste Zeit. Ein KI-Video sieht im ersten Versuch selten so aus, wie es soll. Es brauchte viele Durchläufe, bis Bildausschnitt, Tempo und nahtlose Schleifen sassen. Und der zähste Teil war, alles über verschiedene Geräte hinweg sauber zum Laufen zu bringen. Gerade auf dem iPhone haben strenge Regeln fürs automatische Abspielen ein paar hartnäckige Stolpersteine gebracht. Genau dieses Dranbleiben, bis es überall rund läuft, ist der Teil, den man später nicht sieht und der trotzdem den Unterschied macht.

Was jetzt technisch besser ist

Die neue Seite lädt schnell und ist klar strukturiert. Dazu kommen saubere Sicherheits-Header, strukturierte Daten, damit Google und KI-Systeme die Inhalte richtig einordnen, und ordentliche Weiterleitungen, damit alte Links nicht ins Leere laufen. Die Videos lädt die Seite erst, wenn man sie wirklich braucht, damit der Seitenstart schlank bleibt. Den Terminplaner habe ich so eingebunden, dass er erst auf Klick lädt. Dadurch brauche ich kein Cookie-Banner, und die Schriften liegen lokal auf dem Server statt bei einem Dritten.

Was jetzt inhaltlich besser ist

Statt breiter Anleitungen geht es jetzt um die Region und um das, was ich wirklich anbiete. Jede Leistungsseite beantwortet die Fragen, die Kunden im Erstgespräch tatsächlich stellen. Das ist ehrlicher, und es ist genau das, was eine KI-Antwort gern zitiert.

Ehrlich bleiben: die Zahlen kommen erst

Was ich hier bewusst nicht mache, ist mit Ranking-Sprüngen zu prahlen. Dafür ist es zu früh. In ein paar Wochen messe ich gegen den alten Stand und ergänze diesen Beitrag um die echten Ergebnisse. Eine Geschichte über Wirkung sollte mit Daten enden, nicht mit Versprechen.

Was das mit Ihrem Projekt zu tun hat

Die Methode ist dieselbe, egal ob Website, internes Tool oder Maschinensteuerung. Erst ehrlich prüfen, was wirklich gebraucht wird, dann mit KI-Unterstützung schnell und sauber umsetzen, und am Ende so lange am Feinschliff bleiben, bis es überall rund läuft. Wenn bei Ihnen etwas läuft, das eigentlich besser könnte, schauen wir es uns an.